O-Ringe sind hochpräzise geformte, ringförmige Dichtungselemente. O-Ringe eignen sich am besten für statische Anwendungen. Bei dynamischen Anwendungen gelten bestimmte Einschränkungen, die beachtet werden müssen. Aufgrund des hohen Verschleißes müssen Grenzwerte hinsichtlich Druck, Temperatur, Art des Mediums, Oberflächenrauheit, Größe des Dichtspalts usw. eingehalten werden. Größen, Material, Härte der O-Ringe und Abmessungen der Einbauräume sind durch verschiedene nationale und internationale Normen festgelegt, unter denen es viele verschiedene Nicht-Standardgrößen gibt.
Die Größe eines O-Rings wird durch seinen Innendurchmesser und den Querschnittsdurchmesser bestimmt.
Die gängigsten Materialien für O-Ringe:
- NBR – Nitril-Butadien-Kautschuk
- EPDM – Ethylen-Propylen-Kautschuk
- FPM (manchmal auch als FKM bezeichnet) – Fluorkautschuk, der häufigste Handelsname ist Viton
- MVQ (manchmal auch VMQ) – Silikonkautschuk, oft vereinfacht mit dem Handelsnamen Silikon bezeichnet
Jedes dieser Materialien ist in verschiedenen Härtegraden erhältlich. Die gängigsten Härtegrade sind 60, 70, 80 und 90 nach der Shore-A-Skala.
Die Größe der Nut und damit auch der Anpressdruck hängen vom Einsatzzweck in der Hydraulik oder für pneumatische Elemente ab. Bei der Wahl der Nutbreite ist darauf zu achten, dass diese breiter ist als der verformte O-Ring. Die genauen Abmessungen der Nuten geben die Hersteller meist in Abhängigkeit von der Größe des O-Rings an.





























































































































